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Wir Psychotherapeuten Stefan Baier

Stefan Baier

Diplom-Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut, Verhaltenstherapie, Beratung, Supervision, Coaching. In eigener Praxis niedergelassen seit 1993

Telefon: (069) 9834 0535
Telefax: (069) 9834 0537
Mail an Stefan Baier

Jahrgang 1960, Partnerschaft, eine Tochter.
Niederlassung in eigener Praxis seit 1993.

Manche privaten Krankenkassen benötigen zur Bewilligung
einer Behandlung Informationen zur Qualifikation des
Therapeuten (Fachkunde, Eintrag im Arztregister etc.).
Diese Informationen über Stefan Baier können Sie
hier als PDF-Datei herunterladen.

Termine vereinbaren Sie vorab telefonisch oder per Mail; telefonisch haben Sie die größte Chance, mich jeweils kurz vor der vollen Stunde zu erreichen. Termine sind möglich von Montag bis Freitag zwischen 9.00 und 19.00 Uhr. Wegen eines fast immer vollen Kalenders müssen Sie in der Regel leider auf einen Gesprächstermin einige Zeit warten. Für regelmäßige Psychotherapien bestehen noch längere Wartezeiten.

Qualifikationen:

Tätigkeitsprofil:

Einige Publikationen der letzten Jahre

Einige Leitgedanken meiner Arbeit

Humanistische Psychologie oder: Die Beziehung steht im Mittelpunkt

Die Beziehung zwischen einem Psychologen und seinem Klienten ist nicht alles, wenn es um Beratung, Psychotherapie, Gesundheitsförderung oder Unterstützung im Beruf geht - Fachkompetenz, Erfahrung und Methodenwissen müssen beim Berater hinzukommen. Aber „alles das ist nichts“ ohne die gute Beziehung. So lässt sich unsere Arbeitshaltung, die wir ableiten aus den Vorstellungen der Humanistischen Psychologie, prägnant zusammenfassen. Denn erst auf der Grundlage einer guten und vertrauensvollen Beziehung zum Berater oder Psychotherapeuten wird es möglich, die eigene Person oder zentrale Lebensfragen in neuem und anderem Licht zu sehen. Und so allmählich Stagnation und Probleme zu überwinden.

Seelische Probleme lassen sich freilich nur bessern oder gar lösen, wenn Klienten das wollen. So selbstverständlich ist das aber gar nicht. Die kleine Bildergeschichte links
(Vergrößerung) zeigt auf witzige Weise, dass wir Menschen mitunter lieber leiden als das Leben genießen – und wie wir das manchmal anstellen. Wenn unsere Klienten bereit sind, ihr Leben aus neuen Blickwinkeln zu betrachten, können wir viele Möglichkeiten zur Unterstützung anbieten. Die Erfahrung zeigt, dass für die Vielfalt der Fragestellungen ratsuchender Menschen ein großer „Werkzeugkasten“ besonders gute Fortschritte verspricht, der mit Methoden und Techniken aus ganz unterschiedlichen Denkschulen und Traditionen bestückt ist. Das verpflichtet uns, unser Methodenwissen im Laufe unserer Berufstätigkeit beständig zu überprüfen, zu hinterfragen und zu aktualisieren.

Und doch bleiben es Menschen mit einzigartigen Lebensgeschichten, mit denen wir arbeiten, bei denen sich Antworten nicht auf alle Fragen finden lassen...

Auch mit Gelassenheit und Mut...

„Gott gebe mir die Gnade der Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen,
die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern,
die ich ändern kann,
und die Weisheit,
das eine vom anderen zu unterscheiden.“

Reinhold Niebuhr, Theologe, basierend auf älteren Quelltexten

... ist in unserer hoch entwickelten Welt nicht alles machbar!

Nicht jedes Leid lässt sich heilen, nicht jedem Missstand kann ein Ende gesetzt werden, nicht alle Wünsche werden wahr, nicht jeder und jede ist für jeden Posten geeignet. Im Bereich seelischer Phänomene müssen wir damit leben, dass wir Menschen nicht beliebig verändern können. Wir müssen nicht nur damit leben, diese Grenze hat auch ihr Gutes: Oft ist das Akzeptieren des Unausweichlichen viel erleichternder als der bohrende und unnachgiebige Wille zur Veränderung. Oder um mit dem Prediger Salomo aus dem Alten Testament zu sprechen:

Alles hat seine Zeit

Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:
Geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit;
Pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit;
Töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit;
Abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit;
Weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit;
Klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit;
Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit;
Herzen hat seine Zeit, aufhören zu herzen hat seine Zeit;
Suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit;
Behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit;
Zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit;
Schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit;
Lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit;
Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.

Man mühe sich ab, wie man will, so hat man keinen Gewinn davon. Ich sah die Arbeit, die Gott den Menschen gegeben hat, dass sie sich damit plagen. Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt. Nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende. Da merkte ich, dass es nichts besseres dabei gibt als fröhlich sein und sich gütlich tun in seinem Leben. Denn ein Mensch, der da isst und trinkt und hat guten Mut bei all seinem Mühen, das ist eine Gabe Gottes. Ich merkte, dass alles, was Gott tut, das besteht für ewig. man kann nichts dazutun noch wegtun. Das alles tut Gott, dass man Ehrfurcht vor ihm haben soll. Was geschieht, das ist schon längst gewesen, und was sein wird, ist auch schon längst gewesen; und Gott holt wieder hervor, was vergangen ist.

Letzte Bearbeitung: 19.12.2011
QEP 1.1.1, 4.1.1

 
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